Cloudspeicher oder lokale Server: 9 wichtige Fakten

Wenn es darum geht, Unternehmensinformationen lokal oder in der Cloud zu speichern (bzw. Daten in die Cloud zu migrieren), löst allein der Gedanke daran beklemmende und zwiespältige Empfindungen aus. Trotzdem entscheiden sich große wie kleine Unternehmen letztendlich für eine Cloudlösung. Eine Umfrage aus dem Jahr 2020 zeigt, dass 41 % der Unternehmensworkloads bis Ende 2020 auf Public Cloud-Plattformen betrieben werden und weitere 22 % in einer gemischten Hybrid-Variante. Außerdem wird prognostiziert, dass der Anteil der lokalen Workloads vor Jahresende um ganze 10 % schrumpfen wird – nämlich von 37 % auf 27 %.

Kleine, mittelständische und große Unternehmen steigen auf Cloudspeicher um, der gemessen an mehreren Kriterien meist als beste Lösung gilt. Es gibt aber auch Ausnahmefälle, die eine andere Herangehensweise erfordern. Schauen wir uns einfach die Vor- und Nachteile von Cloudspeicher und lokalem Speicher an, um eine bessere Entscheidungsgrundlage zu erhalten. 

Was ist lokaler Speicher? 

Beim lokalen Speicher wird der Unternehmensserver in der unternehmenseigenen Infrastruktur gehostet, in vielen Fällen physisch vor Ort. Der Server wird vom Unternehmen und der internen IT-Abteilung oder von einem IT-Partner beschafft, überwacht, verwaltet und gewartet. Der Daten- und Informationsaustausch zwischen Computern findet über das lokale Netzwerk statt.

Was ist Cloudspeicher?

Beim Cloudspeicher werden die Daten von einem externen Dienstanbieter wie z. B. Microsoft gehostet. Der Cloudanbieter beschafft, installiert und wartet die gesamte Hardware, Software und unterstützende Infrastruktur in den eigenen Rechenzentren. Der Zugriff auf diese Dienste und die Kontoverwaltung erfolgen via Internet vom PC, Webbrowser oder über eine App auf dem Mobilgerät.

Pro und Contra

Die Frage “Cloud oder nicht Cloud?” kann sehr heikel sein – angefangen vom Vergleich der potenziellen Kosten bis hin zu Fragen der Sicherheit, Wartung, Compliance, Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und Integration. Diese Aufzählung ließe sich endlos fortsetzen. Diese neun grundsätzlichen Überlegungen erleichtern Ihnen die Abwägung zwischen einer cloudbasierten und lokalen Lösung: 

1. Kosten und Wartung

Geschäftliche Entscheidungen werden häufig auf der Basis von Kosten getroffen. Wenn aber Überlegungen wie unternehmenskritische Daten ins Spiel kommen, sind die Kosten alleine keine solide Entscheidungsgrundlage. Im Folgenden zeigen wir, wie sich cloudbasierte und lokale Lösungen in Bezug auf Kosten und Wartung unterscheiden:

Lokal

Kurzfristig gesehen bedeutet die Bereitstellung einer lokalen Infrastruktur, dass Unternehmen große Vorabinvestitionen für Hardware, die Installation selbst, Softwarelizenzgebühren, Datensicherung, zusätzliche IT-Dienste, Support usw. tätigen müssen. Sobald die Infrastruktur einsatzbereit ist, muss internes oder externes IT-Personal für den laufenden Support, die Wartung und die Sicherheit bereitgestellt werden. Hinzu kommen Kosten für Energie, Hosting und den zusätzlichen Platzbedarf im Büro. Nicht zu vergessen die laufenden Updates und Kosten für Hardware, Software und Lizenzen. 

Wenn die Hardware defekt ist und ausgetauscht werden muss oder ein Upgrade auf neue Geräte ansteht, fallen zusätzliche Investitionen an. Für junge Startups kann dieser Kapitaleinsatz ein großer Nachteil sein. Andererseits entfallen laufende Abonnementgebühren für Clouddienste, und auch Internetgebühren können sinken, weil die Infrastruktur im Unterschied zu Clouddiensten nicht so viel Bandbreite für den Zugriff auf gespeicherte Dateien benötigt.

Cloud 

Für einen Cloudanbieter spricht neben weiteren wichtigen Gründen, dass es keine hohen Vorabkosten gibt. Es fallen lediglich monatliche Abonnementkosten an. Wartung, stets aktuelle Software, Sicherheit und Support liegen im Verantwortungsbereich des Cloudanbieters, und die Mitarbeiter müssen ihre wertvolle Zeit nicht mit der Problembehandlung verbringen. Darüber hinaus bündeln die meisten Anbieter ihre Standardabonnements mit hohen Speicherkapazitäten. Hinzu kommen optimierte Sicherheit, Dateifreigabe und die sonst üblichen Vorteile der Cloud (siehe die Punkte 2 bis 9 unten). 

Häufig sind die Gesamtkosten der Cloud niedriger als der Betrag, der für die Speicher-/Servernutzung, Kühlung, Stellfläche, Stromkosten usw. vor Ort aufgewendet werden muss. Die Kosten der verschiedenen Cloudanbieter können jedoch stark abweichen. Deshalb lohnt es sich, die Preise zu vergleichen und nachzufragen, welche Planungstools wie z. B. Preisrechner, Migrationskalkulator usw. verfügbar sind. 

2. Sicherheit/Bedrohungsschutz

Unabhängig davon, ob sich das Rechenzentrum vor Ort oder in der Cloud befindet, sollte das Thema Cloudsicherheit (sowohl physisch als auch virtuell) im Mittelpunkt stehen. Fast die Hälfte der IT-Entscheider nennen die Sicherheit auch als Grund dafür, dass sie der Cloud eine lokale Lösung vorziehen. 58 % vertreten den Standpunkt, dass Apps, die mit kritischen Daten oder Systemen in Berührung kommen, lokal betrieben werden müssen. Aber sind die Zweifel berechtigt? Im Folgenden schauen wir uns die Vor- und Nachteile beider Modelle in Bezug auf die Sicherheit an:

Lokal 

Unternehmen, die bei ihrer lokalen Anwendung bleiben wollen, schätzen ihre Kontrollmöglichkeiten besser ein, wenn alles vor Ort bleibt. Denn wenn kein fremder Anbieter eingebunden wird, haben auch weniger Personen Zugang zum System. Wer sich jedoch für den Erhalt seiner lokalen Lösung entscheidet, muss auch das Sicherheitssystem selbst bereitstellen und die Verantwortung alleine tragen. 

Dieser Ansatz erfordert fundiertes Sicherheitsfachwissen, ständige Überwachung/Wartung der physischen Ressourcen (wie Hardware, Server, Büroflächen) sowie des Netzwerks. Außerdem werden Sicherheitstools benötigt, um eine solide Firewall sowie Verschlüsselung und sichere Zugriffskontrolle einzurichten. All dies bedeutet intern einen hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand.

Cloud 

Während einige Unternehmen den Umzug in die Cloud noch hinauszögern, erreicht die Cloudsicherheit eine nie dagewesene Qualität. Das entlastet auch die Unternehmen. Nach Schätzungen von Gartner wird es bei Public Cloud-Diensten in Zukunft mindestens 60 % weniger Sicherheitsvorfälle geben als in traditionellen Rechenzentren. 

Die führenden Cloudanbieter bieten umfassende, mehrschichtige Sicherheitskonzepte einschließlich:

  • Zugriffssteuerungssystemen
  • Kontinuierliche Bedrohungsüberwachung
  • Verschlüsselung von Daten bei der Speicherung und Übertragung
  • Physische Sicherheit im Rechenzentrum 
  • Netzwerkschutz
  • Anwendungssicherheit
  • Redundante Daten
  • Fortlaufende Überprüfung
  • Schutz vor einer Massenlöschung von Dateien
  • Überwachung verdächtiger Anmeldungen und Aktivitäten 

Im Unterschied zu lokalem Speicher steht ein weltweites Team von Cybersicherheitsexperten bereit, um Unternehmensressourcen und -daten durchgehend zu schützen. 

Wie bei einer lokalen Lösung kann es auch in der Cloud Sicherheitsverletzungen geben. Aber Unternehmen in der Cloud können die Risiken durch Onboarding- und Offboardingprozesse eindämmen. So lässt sich der Mitarbeiterzugriff verwalten und festlegen, wie und wann externe Anwendungen genutzt werden dürfen.  

3. Compliance

Viele Unternehmen in der Finanz- und Gesundheitsbranche (und anderen Branchen) müssen gesetzliche Vorschriften einhalten und unterliegen Standards wie HIPAA, DSGVO oder CCPA, um nur einige zu nennen. Wie lässt sich die Compliance besser umsetzen: lokal oder in der Cloud? 

Lokal  

Ob es um die Einhaltung lokaler, internationaler oder branchenüblicher Vorschriften geht, spezielles Fachwissen und Erfahrung müssen vorhanden sein. Unternehmen, die eine lokale Infrastruktur aufbauen oder beibehalten möchten, können in eine Kostenfalle tappen. Um die Compliance sicherzustellen, müssen die Systeme ordnungsgemäß konfiguriert und gewartet werden. Außerdem müssen für diese Aufgaben qualifizierte Mitarbeiter und Ressourcen bereitstehen. 

Die Einhaltung von Compliancerichtlinien erfordert Personal, das mit den geltenden Vorschriften vertraut ist, die kontinuierliche Überwachung von Systemen/Anmeldungen, ein geeignetes Vorfallsmanagement und effektive Datenverschlüsselung. Wenn etwas schief geht, liegt die Verantwortung zu 100 % bei dem Unternehmen, das im Besitz der Server und der Speicherressourcen ist. Noch teurer wird es, wenn sich Unternehmen einem Audit unterziehen müssen oder bei Compliance-Verstößen mit einer Geldbuße belegt werden. 

Cloud

Die Zusammenarbeit mit einem konformen Cloudanbieter kann Unternehmen einen Großteil der kostspieligen Compliance-Pflichten abnehmen. Anders als die lokale Lösung verfügen führende Cloudanbieter über Expertenteams, die Compliance-Zertifizierungen in zahlreichen Schlüsselbranchen vorweisen können, darunter Gesundheit, Behörden, Finanzen, Bildung, Fertigung und Medien. Ganz zu schweigen von Teams, die weltweit mit Regierungsstellen, Aufsichtsbehörden, Normungsgremien und Nichtregierungsorganisationen zusammenarbeiten. 

Achtung: Wenn die Compliance-Anforderungen nicht erfüllt werden, wird letzten Endes das Unternehmen zur Verantwortung gezogen. Daher ist es sinnvoll, den Cloudanbieter nach Compliance-Zertifikaten oder Auditergebnissen zu fragen.

4. Skalierbarkeit

Wenn Unternehmen ihr System skalieren wollen, müssen sie auf die großen Unterschiede zwischen lokalen und Cloudlösungen achten. Auf diese Fakten kommt es an:

Lokal

Wenn die lokale Infrastruktur die wachsende Arbeitslast nicht mehr bewältigen kann, ist es Zeit für eine Skalierung. Dabei werden Ressourcen wie neue Hardware und Software hinzugefügt sowie Arbeitsspeicher und Rechenleistung erweitert. Die Erweiterung der Rechenressourcen setzt Geld, Arbeit, Fachwissen, Neuanschaffungen, Hardware, Software, Überwachungssysteme und einen hohen Zeitaufwand voraus. Wenn Nachfragespitzen zudem nur von kurzer Dauer sind, machen sich die Ausgaben nicht bezahlt.

Cloud

Beim Cloudspeicher müssen keine vollbeladenen Serverracks bereitgestellt werden. In der Cloud können Unternehmen Workloads bedarfsgerecht auf der Basis bestimmter Kennzahlen skalieren und dabei auf integrierte Funktionen zurückgreifen. Einige Klicks genügen schon. Mit dieser Option lassen sich Workloads vertikal, horizontal und sogar automatisch skalieren. Dank der Flexibilität gehen die Gemeinkosten, die durch die manuelle Überwachung und Skalierung von Ressourcen verursacht werden, drastisch zurück.

5. Zuverlässigkeit

Der Serverzugriff muss vor allem schnell und zuverlässig erfolgen und gleichzeitig ein positives Nutzererlebnis bieten. Wie zuverlässig lokaler bzw. cloudbasierter Speicher ist, hängt von diesen Überlegungen ab: 

Lokal 

Einigen Unternehmen gefällt die lokale Lösung, weil die Mitarbeiter vor Ort keine Internetverbindung für den Speicherzugriff benötigen. Der Speicher ist vollständig verfügbar, ohne dass sich Unternehmen Sorgen um die Verbindungsqualität machen müssen. Aber: Wenn alle Daten auf dem lokalen Server gespeichert sind, haben nur Mitarbeiter im Büro Zugriff darauf. Das schließt die vielen Remotearbeitskräfte in diesen Zeiten aus. Darüber hinaus verbraucht eine lokale Lösung Strom und benötigt eine Notstromversorgung (z. B. einen Generator) sowie ein Speichersicherungssystem. Es kommen also weitere Kosten hinzu. 

Cloud

Beim Cloudspeicher kommt es auf eine schnelle und stabile Internetverbindung an. Wenn keine Verbindung besteht, ist kein Datenzugriff möglich, und eine langsame Verbindung kann frustrierend sein. Ein Verbindungsausfall kann den Geschäftsbetrieb verlangsamen und zu Produktivitätseinbrüchen führen. Vor dem Umstieg auf Cloudspeicher muss also erst die Qualität der Internetverbindung sichergestellt sein. Viele entscheiden sich für eine Reserve-Internetverbindung, wenn alle (oder der Großteil) der Workloads in der Cloud liegen.

6. Datensicherung

Die Notfallwiederherstellung kann zum schlimmsten Albtraum eines Unternehmens werden. Wie eine Studie zeigt, ist etwa die Hälfe aller Unternehmen nicht auf eine Notfallwiederherstellung vorbereitet. Hier sehen wir, wie die lokale Lösung im Vergleich zur Cloudlösung abschneidet:

Lokal

Bei lokalen Speichersystemen werden die Daten auf einem internen Server gespeichert. Das bedeutet, dass Unternehmen einem größeren Risiko von Datenverlusten ausgesetzt sind. Dennoch bleiben viele Unternehmen bei ihrem lokalen Speicher, buchen jedoch zum Schutz vor Datenverlusten einen externen Sicherungsdienst hinzu. 80 % der Unternehmen, die lokale Server einsetzen, setzen zumindest einen Teil ihrer Datenschutzstrategie mithilfe der Cloud um (siehe Punkt 9).

Cloud

Ein zuverlässiger Cloudspeicheranbieter bietet Unternehmen viele Funktionen zur Vermeidung von Datenverlusten, einschließlich integrierter Redundanz, Failover, Sicherung, automatische Protokollierung und Überwachung. So verkürzt sich auch die Wiederherstellungszeit im Vergleich zu lokalen Lösungen.

7. Ortsunabhängiger Zugriff (über die App für Mobilgeräte, Browser oder PC)

Wie Unternehmen den Remotezugriff und den Zugriff per Mobilgerät bereitstellen wollen, ist entscheidend für die Wahl der passenden Option. Hier finden Sie einige Überlegungen für den cloudbasierten bzw. lokalen Zugriff auf Informationen:

Lokal 

Wenn die meisten Nutzer im selben Büro und nur selten von unterwegs arbeiten, könnte ein lokaler Server eine gute Wahl sein, da der ortsunabhängige Zugriff über die Cloud eher keine Rolle spielt. Auch wer häufig mit großen Dateien oder Videos arbeitet, kann sie vor Ort aufbewahren, um die Upload- und Downloadzeiten kurz zu halten. (Beim Einsatz eines VPNs ist aber zu beachten, dass unvorhergesehene Ereignisse, wie z. B. Naturkatastrophen oder COVID-19, einen plötzlichen Umstieg auf Remotearbeit nach sich ziehen können. Dann wäre das VPN-System überfordert.)

Cloud 

Der Cloudspeicher bietet Konzepte wie den virtuellen Desktop. Dabei können die Mitarbeiter über einen Cloudserver auf alle Büroprozesse zugreifen, solange eine Internetverbindung besteht. Diese praktische Erwägung macht die Cloud zu einer guten Wahl für Mitarbeiter, die häufig von zu Hause oder unterwegs arbeiten, da sie nicht mehr auf ein VPN angewiesen sind. 

Cloudserver eignen sich auch sehr gut für den Betrieb von Anwendungen, die immer verfügbar sein müssenDarüber hinaus ermöglicht die Cloud die einfache Dateifreigabe, Zusammenarbeit in Echtzeit und einfache Versionskontrolle. Hinzu kommt die differenzielle Synchronisierung, die von einigen Cloudspeicheranbietern bereitgestellt wird. Bei der Bearbeitung großer Dateien lassen sich damit die Uploadzeiten und die verbrauchte Bandbreite drastisch senken.

8. Integration von Apps und älteren Systemen

Viele Unternehmen, die sich nach Speicherlösungen umschauen, verfügen über Anwendungsformate, die nicht ohne Weiteres auf andere Systeme übertragbar sind. Aus diesem Grund geben 84 % der befragten Unternehmen an, dass die Integration bei der Modernisierung ihrer Anwendungen an erster Stelle steht. Manche wollen bestimmte Daten vollständig intern hosten, während andere auf die Cloud setzen. Was ist die beste Lösung? Das hängt von der Situation im Unternehmen ab:

Lokal

Wenn ältere Branchenanwendungen verwendet werden, die direkt auf den lokalen Dateiserver zugreifen, und Unternehmen noch nicht ohne diese Software auskommen können oder wollen, müssen diese Altsysteme vorerst lokal weiterbetrieben werden – zumindest ein Teil davon (siehe Punkt 9, Hybridoption).

Cloud

Wenn Sie bereit für die Modernisierung der gesamten Infrastruktur sind, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die reine Dateispeicherung hinter sich zu lassen und auf cloudbasierte Anwendungen umzusteigen. In diesem Fall trägt der Anbieter und nicht der Kunde die Kosten für Wartung, Implementierung und den Softwaresupport. Diese skalierbare und auf Mobilgeräte ausgerichtete Lösung bietet auch eine insgesamt bessere Nutzung der Ressourcen.  

9. Eine Hybridlösung

Die Möglichkeit für Unternehmen, sowohl die Public Cloud als auch lokale Daten zu nutzen, kann die IT-Agilität verbessern und die Effizienz maximieren. In einer Hybridlösung können Daten und Anwendungen zwischen lokalen Servern und Public Clouds verschoben werden. Dadurch steigt die Flexibilität, und die Kunden erhalten weitere Bereitstellungsoptionen. Das bedeutet, dass die von Branchensoftware verwendeten Dateien lokal gehostet werden können, während die übrigen Dateien und Dokumente in die Cloud umziehen. Weitere Vorteile:

  • Kontrolle: Unternehmen können eine private Infrastruktur für vertrauliche Ressourcen betreiben.
  • Flexibilität: Die zusätzlichen Ressourcen in der Public Cloud stehen bei Bedarf zur Verfügung.
  • Kosteneffizienz: Mit der Möglichkeit zur Skalierung in die Public Cloud können Sie zusätzliche Rechenleistung nach Bedarf hinzukaufen.
  • Einfachheit: Der Umstieg in die Cloud muss niemanden überfordern, da die Migration der einzelnen Workloads stufenweise über einen längeren Zeitraum erfolgen kann.

Während eine Hybridlösung für einige Unternehmen das “Beste aus beiden Welten” zu sein scheint, eignet sie sich in Wirklichkeit aber nur als vorübergehende Lösung. Heute betreiben kleine und mittelständische Unternehmen bereits 43 % ihrer Workloads in der Public Cloud – Tendenz steigend. Angesichts dieser Zahlen kommen kleine und mittelständische Unternehmen mit unterbesetzten und überlasteten IT-Abteilungen kaum an den Vorteilen vorbei, die ihnen die vollständige Migration in die Cloud bieten würde. 

Erfahren Sie mehr über Hybrid Cloud-Optionen für Unternehmen sowie über Komplettlösungen in der Public Cloud.

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