Zusammenfassung der Änderungen am Microsoft‑Servicevertrag

Wir haben die wichtigsten Änderungen am Microsoft‑Servicevertrag für Sie zusammengestellt. Den vollständigen Microsoft‑Servicevertrag mit sämtlichen Änderungen finden Sie hier.

  1. In der Kopfzeile haben wir das Veröffentlichungsdatum in 1. Juli 2019 und das Datum des Inkrafttretens in 30. August 2019 geändert.
  2. Im Abschnitt „Nutzen der Dienste und Support“ haben wir unsere Richtlinie zur Kontoaktivität dahingehend aktualisiert, dass Sie sich mindestens alle zwei Jahre bei Ihrem Microsoft‑Konto anmelden müssen, damit das Konto aktiv bleibt, sofern in der Aktivitätsrichtlinie zum Microsoft‑Konto unter https://go.microsoft.com/fwlink/p/?linkid=2086738 oder in einem Angebot für einen kostenpflichtigen Bereich der Dienste keine andere Regelung aufgeführt ist. Außerdem haben wir erklärt, dass wir bei Schließung Ihres Microsoft‑Kontos vorübergehend die Erstellung eines anderen, mit Ihrer E‑Mail‑Adresse verknüpften Kontos verhindern können.
    Wir haben auch erläutert, dass Sie mit der Anmeldung bei bestimmten Microsoft‑Diensten über die E‑Mail‑Adresse eines Geschäfts‑, Schul‑ oder Unikontos zustimmen, dass der Eigentümer der mit Ihrer E‑Mail‑Adresse verknüpften Domäne über das Vorhandensein Ihres Microsoft‑Kontos und der jeweiligen zugeordneten Abonnements benachrichtigt werden kann.
    Für Dienstbenachrichtigungen haben wir dargelegt, dass wir Ihnen zur Überprüfung Ihrer Käufe Dienstbenachrichtigungen senden dürfen.
  3. Im Abschnitt „Nutzung von Drittanbieter‑Apps und ‑Diensten“ haben wir klargestellt, dass Sie durch die Nutzung unserer Dienste diese anweisen, Ihnen Drittanbieter‑Apps und ‑Dienste verfügbar zu machen. Außerdem haben wir erläutert, dass Sie möglicherweise den Bestimmungen und Datenschutzrichtlinien Dritter zustimmen müssen, bevor Sie Ihr Microsoft‑Konto zum Erwerben, Nutzen bzw. Anfordern von Drittanbieter‑Apps und ‑Diensten verwenden oder mit diesen verknüpfen können.
  4. Im Abschnitt „Zahlungsbestimmungen“ wurden die Absätze „Regelmäßige Zahlungen“ und „Automatische Verlängerung“ im Absatz „Regelmäßige Zahlungen“ zusammengeführt. Sie erhalten von uns einen Hinweis und Anweisungen, wie Sie die Dienste kündigen können, um zukünftige Belastungen zu vermeiden.
    Im Absatz „Kündigen der Dienste“ haben wir klargestellt, dass mit der Kündigung kostenpflichtiger Dienste keine weiteren Gebühren mehr für den jeweiligen Dienst anfallen.
    Im Absatz „Testzeitraumangebote“ haben wir dargelegt, dass Sie bei Teilnahme an einem Testzeitraumangebot die Testversion(en) möglicherweise innerhalb des bei Annahme des Angebots angegebenen Zeitrahmens kündigen müssen, um Gebühren für die weitere Nutzung des Dienstes/der Dienste nach Ende des Testzeitraums zu vermeiden.
  5. Für Kunden, die nicht in den Vereinigten Staaten oder China leben, haben wir im Abschnitt „Vertragsschließende Gesellschaft, Rechtswahl und Gerichtsstand“ die vertragsschließende juristische Person für Skype geändert. Wenn Sie kostenlose oder kostenpflichtige Skype‑Dienste nutzen und in Europa, im Nahen Osten oder in Afrika leben, ist Microsoft Ireland Operations Limited, One Microsoft Place, South County Business Park, Leopardstown, Dublin 18, Irland, die vertragsschließende Gesellschaft. Für alle anderen Regionen ist bei Nutzung von kostenlosen oder kostenpflichtigen Skype‑Diensten Skype Communications S.à.r.l, 23 – 29 Rives de Clausen, L‑2165 Luxemburg, die vertragsschließende Gesellschaft.
  6. Im Abschnitt zu Xbox haben wir im Absatz „Mixer“ bestimmte Verweise auf Mixer‑Konten entfernt. Wir haben dargelegt, dass Sie sich zum Chatten, Folgen von Kanälen, Streamen sowie für andere Interaktionen bei einem Konto anmelden müssen. In diesem Fall nutzt der Mixer‑Dienst Ihr vorhandenes Microsoft‑Konto. Außerdem haben wir erläutert, dass Sie sich bei Mixer auch mit einem Mixer‑ oder Drittanbieterkonto (Twitter oder Discord) anmelden können. Wenn Sie für die Anmeldung eines dieser Konten nutzen, müssen Sie das Konto mit Ihrem Microsoft‑Konto verknüpfen.
  7. Im Abschnitt „Cortana“ haben wir klargestellt, dass Microsoft nicht dafür verantwortlich ist, wenn ein Cortana‑Feature verzögert reagiert oder Sie daran hindert, einen Dienst zu nutzen. Im Rahmen der Bereitstellung der Cortana‑Dienste empfiehlt Ihnen Cortana möglicherweise die Nutzung von Drittanbieter‑Apps und ‑Diensten (Fähigkeiten oder verknüpften Diensten von Drittanbietern) und unterstützt Sie bei der entsprechenden Interaktion. Sie können bei Ihrem Cortana‑Dienst die Nutzung von Drittanbieter‑Apps und ‑Diensten jederzeit deaktivieren.
  8. Im Abschnitt „Microsoft‑Gesundheitsdienste“ haben wir Verweise auf die Anwendung „HealthVault Insights“ und verknüpfte HealthVault Insights‑Dienste entfernt.
  9. Im Abschnitt „Microsoft Rewards“ haben wir Verweise auf Microsoft Edge entfernt. Wir haben erläutert, dass Sie Microsoft Rewards‑Punkte innerhalb Ihrer Microsoft Family teilen können. Außerdem haben wir dargelegt, dass wir die Anzahl an Punkten oder Rewards pro Person, pro Haushalt oder für einen bestimmten Zeitraum (z. B. einen Tag) begrenzen können, sofern Sie nicht hinsichtlich des Grundsatzes von Treu und Glauben benachteiligt werden. Wir haben auch angegeben, dass Rewards an die mit Ihrem Microsoft‑Konto verknüpfte E‑Mail‑Adresse gesendet werden.
  10. Wir haben einen neuen Abschnitt mit dem Titel „Azure“ hinzugefügt. Wir haben erläutert, dass Ihre Nutzung des Azure‑Dienstes den Geschäftsbedingungen des separaten Vertrags unterliegt, im Rahmen dessen Sie die Dienste erworben haben. Ausführliche Informationen finden Sie hier: https://go.microsoft.com/fwLink/?LinkID=522330.
  11. Für Kunden mit Wohnsitz in den Vereinigten Staaten haben wir im Abschnitt zu verbindlichen Schiedsklauseln und dem Verzicht auf Gruppenklagen erläutert, dass für den Fall, dass sich ein beliebiger Teil dieses Abschnitts als unrechtmäßig oder undurchsetzbar herausstellt, der Rest wirksam bleibt (Veröffentlichung eines Schiedsspruchs vor Beginn eines möglichen Gerichtsverfahrens). Für den Fall, dass aufgrund unrechtmäßiger oder undurchsetzbarer Bestandteile Gruppenschiedsverfahren oder durch Vertreter geführte Verfahren zulässig sind, ist der Abschnitt zu verbindlichen Schiedsklauseln und dem Verzicht auf Gruppenklagen in seiner Gesamtheit undurchsetzbar.
  12. Im Abschnitt „Hinweise“ haben wir einen Verweis auf unsere Richtlinien zu Marken von Microsoft hinzugefügt.
  13. In den gesamten Bestimmungen haben wir Änderungen durchgeführt, die die Bestimmungen klarer gestalten sowie Grammatik‑, Rechtschreib‑ und ähnliche Fehler beseitigen sollen.
  14.  Im Abschnitt „Verhaltenskodex“ haben wir ein weiteres Beispiel für schädliches Verhalten hinzugefügt. [Aktualisierung: 10. Juli 2019]