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Offiziell verfügbar: Azure Arc Gateway für Arc-enabled Kubernetes
Microsoft hat die allgemeine Verfügbarkeit (General Availability) des Azure Arc Gateway für Arc-enabled Kubernetes bekannt gegeben. Die Neuerung zielt darauf ab, die Netzwerkkonfiguration für Infrastrukturen in abgesicherten Unternehmensumgebungen grundlegend zu vereinfachen.
Konsolidierung der Netzwerkkonnektivität
Bisher mussten für die Anbindung eines Kubernetes-Clusters an Azure Arc 18 unterschiedliche Endpunkte freigeschaltet werden. Mit der Einführung des Arc Gateway reduziert sich diese Anzahl auf 9 Endpunkte. Diese Reduzierung um 50 % minimiert den Abstimmungsaufwand mit Sicherheits- und Netzwerkteams und beschleunigt den Onboarding-Prozess für Organisationen mit strengen Outbound-Kontrollen.
Funktionsweise und Komponenten
Das Azure Arc Gateway führt zwei zentrale Komponenten ein, die gemeinsam den Datenverkehr steuern:
- Arc Gateway (Azure-Ressource): Ein eindeutiger Endpunkt im Azure-Tenant, der den eingehenden Datenverkehr von On-Premises-Workloads empfängt und an die entsprechenden Azure-Dienste weiterleitet.
- Azure Arc Proxy: Ein integraler Bestandteil des Arc-K8s-Agenten, der den Datenverkehr des Agenten und der Extensions über das Arc Gateway routet. Eine separate Installation ist nicht erforderlich.
Der Datenfluss erfolgt dabei vom Arc-enabled Kubernetes-Agenten über den Arc Proxy und den Unternehmens-Proxy zum Arc Gateway und schließlich zum Ziel-Dienst in Azure.
Unterstützte Szenarien und Integration
Mit dem Release werden zentrale Szenarien für Arc-enabled Kubernetes abgedeckt, darunter:
- Cluster Connect
- Resource View
- Custom Locations
- Azure Policy Extension für Azure Arc
Für spezifische Datenebenen-Ziele wie Log Analytics Workspaces, Storage Accounts oder Key Vault-URLs müssen je nach Umgebung weiterhin individuelle Freigaben erfolgen. Das Arc Gateway ist neben Kubernetes bereits für Arc-enabled Server und Azure Local verfügbar.
Die Einrichtung erfolgt über die Erstellung einer Arc Gateway-Ressource mittels Azure Portal, Azure CLI oder PowerShell. Nach der Freigabe des Gateway-Endpunkts in der Firewall können neue Cluster registriert oder bestehende Cluster für die Nutzung des Gateways aktualisiert werden.
Fazit
Das Azure Arc Gateway reduziert die Komplexität der Netzwerkinfrastruktur durch eine Halbierung der benötigten Endpunkte und bietet einen wiederholbaren Standard für die Cloud-Anbindung. Dies ermöglicht einen schnelleren produktiven Einsatz von Azure Arc in restriktiven Netzwerkumgebungen.
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