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Visual Studio Code 1.112: Erweiterte Agent-Steuerung und integriertes Browser-Debugging
Das Release 1.112 von Visual Studio Code führt umfassende Verbesserungen für die Arbeit mit KI-Agenten sowie neue Funktionen für die Webentwicklung ein. Im Fokus stehen dabei eine höhere Autonomie der Copilot CLI und eine engere Verzahnung von Browser-Workflows innerhalb der Entwicklungsumgebung.
Autonomie und Steuerung für Copilot CLI
Die Copilot CLI erhält neue Berechtigungsstufen, um Unterbrechungen durch manuelle Freigaben zu reduzieren. Du kannst zwischen Standardberechtigungen, dem Umgehen von Genehmigungen und einem Autopilot-Modus wählen. Letzterer erlaubt es dem Agenten, Tool-Aufrufe selbstständig zu bestätigen, auf Fragen zu antworten und Aufgaben autonom bis zum Abschluss zu bearbeiten. Zudem unterstützt die CLI nun das Queueing von Nachrichten, sodass du bereits neue Anweisungen senden kannst, während eine vorherige Anfrage noch verarbeitet wird.
Diagnose und Fehlerbehebung von Agenten
Mit dem neuen Preview-Skill /troubleshoot lassen sich unerwartete Verhaltensweisen von Chat-Agenten direkt in der Konversation analysieren. Das Tool wertet Debug-Logs aus, um beispielsweise langsame Antwortzeiten oder Probleme beim Laden von Instruktionen zu identifizieren. Debug-Logs können nun zudem exportiert und importiert werden, um Analysen offline durchzuführen oder im Team zu teilen.
Integriertes Browser-Debugging
Webanwendungen können nun direkt innerhalb von VS Code über den integrierten Browser debuggt werden. Der neue Debug-Typ editor-browser ermöglicht sowohl Launch- als auch Attach-Konfigurationen. Developer können Breakpoints setzen und Variablen inspizieren, ohne den Editor zu verlassen. Der integrierte Browser verfügt zudem über ein eigenständiges Zoom-Level und erweiterte Kontextmenüs für Standardaktionen wie Inspektion oder Kopieren.
Sicherheit durch MCP-Server-Sandboxing
Lokale MCP-Server (Model Context Protocol), die über stdio konfiguriert sind, können unter macOS und Linux in einer Sandbox ausgeführt werden. Dies schränkt den Zugriff auf das Dateisystem und Netzwerkressourcen ein. Erfordert ein Server zusätzliche Berechtigungen, fordert VS Code diese explizit an.
Optimierungen für Monorepos und Medien
In Monorepo-Strukturen können Agent-Anpassungen nun über das gesamte Repository hinweg entdeckt werden, auch wenn nur ein Unterordner geöffnet ist. Dies erleichtert das Teilen von Instruktionen und Skills. Zudem unterstützen Agenten jetzt nativ Bilddateien und Binärformate, was Aufgaben wie die Analyse von Screenshots oder das Auslesen von Daten aus Hex-Dumps ermöglicht.
Effizienteres Handling von Symbolen und Plugins
Beim Kopieren und Einfügen von Klassennamen oder Funktionen in den Chat werden diese automatisch als Symbolreferenzen (#sym:Name) erkannt. Dies verbessert den Kontext für den Agenten. Im Bereich der Erweiterbarkeit können Plugins und MCP-Server nun global oder pro Workspace deaktiviert werden, ohne sie deinstallieren zu müssen.
Verbesserte Entwicklungs-Workflows
Die Neuerungen reduzieren die Notwendigkeit für Kontextwechsel und erhöhen durch die erweiterten Agent-Funktionen die Geschwindigkeit bei komplexen Aufgabenstellungen.
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