Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Ende des Supports für SQL Server und Windows Server 2008 und 2008 R2. Dieser Inhalt deckt Windows 7 oder Office 2010 nicht ab. Weitere Informationen zu diesen Produkten finden Sie in den FAQ zum Ende des Supports für Windows 7 und Office 2010.

FAQ zum Ende des Supports für Windows 7 und Office 2010

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Informationen zur Bereitstellung erweiterter SQL Server-Sicherheitsupdates


Allgemeine Fragen

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Der Support für SQL Server 2008 und 2008 R2 wird am 9. Juli 2019 eingestellt.

 

Der Support für Windows Server 2008 und 2008 R2 wird am 14. Januar 2020 eingestellt.

Die Lebenszyklusrichtlinie von Microsoft bietet 10 Jahre Support (fünf Jahre grundlegender Support und fünf Jahre erweiterter Support) für Business- und Developer-Produkte (wie SQL Server und Windows Server). Laut Richtlinie enden mit der Einstellung des erweiterten Supports auch die Patches und Sicherheitsupdates. Dadurch können Sicherheits- und Complianceprobleme entstehen, die Kundenanwendungen und Unternehmen erheblichen Sicherheitsrisiken aussetzen können.

Wir empfehlen ein Upgrade auf die neuesten Versionen unserer Software in Azure oder lokal, um weiterhin regelmäßige Sicherheitsupdates zu erhalten. Für Kunden, die vor dem Ende des Supports nicht wechseln können, haben wir Angebote, die den Schutz von Daten und Anwendungen bei der Umstellung am Ende des Supports erleichtern.

 

Erweiterte Sicherheitsupdates in Azure: Kunden, die Workloads auf Azure Virtual Machines (IaaS) migrieren, stehen drei Jahre lang nach dem Supportende erweiterte Sicherheitsupdates für SQL Server und Windows Server 2008 und 2008 R2 zur Verfügung. Zu den Betriebskosten der virtuellen Maschine kommen keine weiteren Kosten hinzu. Für viele Kunden ist dies ein einfacher, erster Schritt, bevor Sie auf neuere Versionen oder Dienste in Azure aktualisieren oder modernisieren. Wer zu Azure SQL Database Managed Instance (PaaS) wechselt, erhält außerdem Zugriff auf fortlaufende Sicherheitsaktualisierungen. Es handelt sich um eine vollständig verwaltete Lösung. Kunden benötigen für erweiterte Sicherheitsupdates in Azure keine Software Assurance.

 

Berechtigte Kunden können auch den Azure-Hybridvorteil nutzen (verfügbar für Kunden mit aktiver Software Assurance oder Server-Abonnements), um Rabatte auf Lizenzen für Azure Virtual Machines (IaaS) oder die verwaltete Azure SQL-Datenbankinstanz (PaaS) zu erhalten. Diese Kunden erhalten außerdem erweiterte Sicherheitsupdates, ohne dass zu den Preisen die Kosten der virtuellen Maschine hinzukommen.

 

Erweiterte Sicherheitsupdates für On-Premises- oder gehostete Umgebungen: Erweiterte Sicherheitsupdates werden auch für Workloads verfügbar sein, die On-Premises oder in einer Hostumgebung, etwa bei einem anderen Cloudanbieter, ausgeführt werden. Kunden, die SQL Server oder Windows Server unter Lizenzen mit aktiver Software Assurance im Rahmen eines Enterprise Agreement (EA), eines Enterprise Subscription Agreement (EAS), eines Server & Cloud Enrollment (SCE), eines Enrollment for Education Solutions (EES) oder eines Abonnements ausführen, können nach dem Enddatum des Supports drei Jahre lang jährlich erweiterte Sicherheitsupdates erwerben.

 

Erweiterte Sicherheitsupdates können nur im Rahmen eines EA, EAS oder SCE erworben werden. Erweiterte Sicherheitsupdates können nicht im Rahmen von Open, Select oder MPSA erworben werden. Sie können jedoch auf Server angewendet werden, die im Rahmen dieser Programme mit einer aktiven Software Assurance (SA) oder einem Abonnement lizenziert sind. Produktlizenzen und Software Assurance müssen nicht derselben Registrierung angehören. Außerhalb der EA-, EAS-, SCE-, EES- oder Abonnement-Lizenzierungsprogramme können Kunden allerdings keine erweiterten Sicherheitsupdates erwerben.

 

Kunden können erweiterte Sicherheitsupdates nur für die Server erwerben, die sie abdecken müssen. Erweiterte Sicherheitsupdates können direkt bei Microsoft oder einem Microsoft-Lizenzpartner erworben werden.

Die Enterprise-, Datacenter-, Standard-, Web- und Workgroup-Editionen von SQL Server 2008/2008 R2 und die Datacenter-, Enterprise- und Standard-Editionen von Windows Server 2008/2008 R2 sind für erweiterte Sicherheitsupdates für die x86- und die x64-Version berechtigt.

In Azure: Kunden können sofort beginnen, Workloads auf Azure Virtual Machines zu migrieren, und regelmäßige Sicherheitsupdates bis zum Enddatum des Supports anwenden. Zu diesem Zeitpunkt sind dann erweiterte Sicherheitsupdates verfügbar, um eine unterbrechungsfreie Abdeckung zu gewährleisten.

 

On-Premises- oder gehostete Umgebungen: Erweiterte Sicherheitsupdates sind ab sofort erhältlich und können bei Microsoft oder einem Microsoft-Lizenzpartner bestellt werden. Die Bereitstellung von erweiterten Sicherheitsupdates beginnt nach Ende des Supports, wenn diese erhältlich sind.
 

Für SQL Server 2008 und 2008 R2: Erweiterte Sicherheitsupdates enthalten nach dem 9. Juli 2019 maximal drei Jahre lang Sicherheitsupdates und „Leitfaden zu Sicherheitsupdates“, die als „kritisch“ eingestuft sind.

 

Für Windows Server 2008 und 2008 R2: Erweiterte Sicherheitsupdates enthalten nach dem 14. Januar 2020 maximal drei Jahre lang Sicherheitsupdates und „Leitfaden zu Sicherheitsupdates“, die als „kritisch“ und „wichtig“ eingestuft sind.

 

Erweiterte Sicherheitsupdates werden ausgeliefert, wenn sie verfügbar sind. Erweiterte Sicherheitsupdates enthalten keinen technischen Support, aber Sie können andere Microsoft-Supportverträge verwenden, um Unterstützung bei Ihren Fragen zu Windows Server 2008 und 2008 R2 sowie SQL Server 2008 und 2008 R2 zu Workloads zu erhalten, die durch erweiterte Sicherheitsupdates abgedeckt sind.

 

Erweiterte Sicherheitsupdates umfassen keine neuen Features, von Kunden angeforderte Hotfixes ohne Sicherheitsbezug oder Anfragen zu Designänderungen. Microsoft kann jedoch nicht-sicherheitsbezogene Fixes einschließen, wenn dies für notwendig erachtet wird.

 

Für Updates, die von den Entwicklerteams in der Vergangenheit abgelehnt wurden, gibt es keine rückwirkenden Änderungen.

 

Weitere Informationen zu den Definitionen der Begriffe „kritisch” oder „wichtig” finden Sie auf der MSRC-Seite.

In der Vergangenheit lieferte SQL Server für das Ende des Supports nur kritische Sicherheitsupdates, die die Compliancekriterien unserer Unternehmenskunden erfüllen. SQL Server liefert kein allgemeines monatliches Sicherheitsupdate aus. Microsoft bietet nur On-Demand-Sicherheitsupdates für SQL Server (GDRs) für MSRC „Leitfaden zu Sicherheitsupdates“ an, bei denen SQL Server als betroffenes Produkt identifiziert wird.

 

In Situationen, in denen neue, wichtige Updates für SQL Server nicht zur Verfügung gestellt werden und es vom Kunden, aber nicht von MSRC als kritisch erachtet wird, werden wir im Einzelfall mit dem Kunden zusammenarbeiten, um geeignete Gegenmaßnahmen vorzuschlagen.

Kunden mit Software Assurance können im Rahmen eines Enterprise Subscription Agreements (EAS), eines Server & Cloud Enrollments (SCE) oder eines Enrollments for Education Solutions (EES) erweiterte Sicherheitsupdates On-Premises erwerben. Software Assurance muss sich nicht auf dieselbe Registrierung beziehen.

Nein. Kunden können so viele Windows Server und SQL Server 2008 On-Premises mit Software Assurance abdecken, wie sie für erweiterte Sicherheitsupdates benötigen.

In Azure: Kunden, die Windows Server oder SQL Server 2008 und 2008 R2 in einer Azure Virtual Machine ausführen, erhalten erweiterte Sicherheitsupdates, ohne dass zusätzliche Gebühren zu den Kosten für den Betrieb von virtuellen Maschinen hinzukommen. Kunden, die zur verwalteten Azure SQL-Datenbankinstanz (PaaS) wechseln, brauchen keine erweiterten Sicherheitsupdates. Die vollständig verwaltete Lösung wird stets von Microsoft aktualisiert und gepatcht.

 

On-Premises: Kunden mit aktiven Software Assurance- oder Abonnementlizenzen können erweiterte Sicherheitsupdates zum Preis von etwa 75 % der jährlichen lokalen Gesamtlizenzkosten erwerben. Preise finden Sie in den veröffentlichten Preislisten. Weitere Details erhalten Sie von Ihrem Microsoft-Partner oder -Kundenbetreuerteam.

 

Gehostete Umgebungen: Kunden, die Windows Server oder SQL Server 2008 oder 2008 R2 über einen autorisierten SPLA-Hoster lizenzieren, müssen erweiterte Sicherheitsupdates unter einer Enterprise oder Server and Cloud Enrollment zur Verwendung in einer gehosteten Umgebung entweder direkt von Microsoft zum Preis von etwa 75 % der jährlichen lokalen Gesamtlizenzkosten oder von ihrem Microsoft-Händler separat erwerben. Den Preis für die über den Microsoft-Händler erworbenen erweiterten Sicherheitsupdates legt der Händler fest. Die Preise für erweiterte Sicherheitsupdates für Windows Server beruhen auf den Windows Server Standardpreisen pro Kern, basierend auf der Anzahl virtueller Kerne in der gehosteten virtuellen Maschine bei mindestens 16 Lizenzen pro Instanz. Die Preise für erweiterte Sicherheitsupdates für SQL Server beruhen auf den SQL Server Standardpreisen pro Kern, basierend auf der Anzahl virtueller Kerne in der gehosteten virtuellen Maschine bei mindestens 4 Lizenzen pro Instanz. Software Assurance ist nicht erforderlich. Weitere Details erhalten Sie von Ihrem Microsoft-Händler oder -Kundenbetreuerteam.

Der Preis für erweiterte Sicherheitsupdates wird auf der Grundlage der Anzahl an Kernen berechnet, die für die SQL Produktionsauslastung in der On-Premises-Umgebung eines Kunden lizenziert wurden. Wenn ein Kunde 8 Kerne für SQL Server On-Premises lizenziert hat und die Vorteile der Software Assurance nutzt, um einen sekundären, passiven Server (d. h. virtuelle Maschine) mit 8 Kernen auf Azure zu besitzen, wird dieser Kunde erweiterte Sicherheitsupdates auf der Grundlage der 8 Kerne für den lizenzierten SQL Server On-Premises erwerben. Kunden können dann Updates für ihre Produktionsauslastung On-Premises durchführen, einschließlich des sekundären, passiven Servers (d. h. virtuelle Maschine) auf Azure.

Nein. Kunden können keine erweiterten Sicherheitsupdates für SQL Server 2008 R2 Express oder Developer Edition erwerben. Sie können ihre Workloads aber auf Azure übertragen und erweiterte Sicherheitsupdates erhalten, ohne dass zu den Kosten des Azure-Services zusätzliche Kosten entstehen. Zudem ist es Kunden, die über erweiterte Sicherheitsupdates für die SQL Server-Produktionsauslastung verfügen, nur zu Entwicklungs- und Testzwecken gestattet, Updates auf ihren Servern anzuwenden, auf denen die SQL Server Developer Edition läuft.

Kunden mit aktiven Software Assurance- oder Abonnementlizenzen für ihre Server sind berechtigt, über ein EA, EAS, SCE oder EES erweiterte Sicherheitsupdates On-Premises zu erwerben.

 

Kunden können entscheiden, welche Server abgedeckt werden sollen.

 

Kunden mit Software Assurance über andere Registrierungen (z. B. Open, Select, MPSA) sind berechtigt, über ein EA, EAS, SCE oder EES erworbene, erweiterte Sicherheitsupdates zu nutzen.

 

Die Preise bleiben für die Jahre 1, 2 und 3 dieselben.

 

Die Preise für erweiterte Sicherheitsupdates richten sich nach dem gültigen Lizenzmodell für den Server. Beispielsweise wird Windows Server nach Kernen lizenziert und ist für alle physischen Kerne auf jedem Server erforderlich.

 

Die Preise für erweiterte Sicherheitsupdates betragen etwa 75 % (jährlich) der EA- oder SCE-Lizenzpreise der neuesten Version von SQL Server oder Windows Server. Aktuelle Preise erhalten Sie in der veröffentlichten Preisliste oder bei Ihrem Händler.

 

Die Abdeckung ist in drei aufeinander folgenden, 12-monatigen Schritten nach Ende des Supports verfügbar.

 

Kunden können keine Teilzeiträume (z. B. nur 6 Monate) kaufen. Die Verlängerung der EA des Kunden muss nicht an den Jahreszeitraum des erweiterten Sicherheitsupdates angepasst werden. EA und ESU müssen sich am Anfang jeden Jahres der Abdeckung mit erweiterten Sicherheitsupdates über einen Zeitraum von mindestens einem Monat überlappen.

 

Kunden benötigen die Deckung durch aktive Software Assurance- oder Abonnementlizenzen für mindestens einen Monat ab dem Beginn jeder Deckungsperiode, um in diesem Zeitraum zu erweiterten Sicherheitsupdates berechtigt zu sein. So benötigen Kunden beispielsweise Deckung durch Software Assurance für SQL Server im Monat Juli 2019, um im ersten Jahr ihrer Deckung durch erweiterte Sicherheitsupdates berechtigt zu sein, erweiterte Sicherheitsupdate für SQL Server zu erhalten.

 

Wenn Kunden erweiterte Sicherheitsupdates erwerben, während Software Assurance aktiv ist, diese aber erlischt, bevor die Deckungsperiode für die erweiterten Sicherheitsupdates beginnt, sind sie nicht berechtigt, Updates zu erhalten.

 

Erweiterte Sicherheitsupdates sind jährlich über einen festen Zeitraum von 12 Monaten verfügbar. Wenn ein Kunde im zehnten Monat des 12-Monats-Zeitraums erweiterte Sicherheitsupdates erwirbt, muss er dennoch die gesamten 12 Monate zahlen.

 

Kunden müssen die Deckung für erweiterte Sicherheitsupdates über ein Jahr erwerben, um die Deckung für das zweite Jahr zu erwerben und die Deckung für das zweite Jahr, um sie für das dritte Jahr zu erwerben. Kunden können beim Erwerb der Deckung für den laufenden Zeitraum die Deckung für vorausgegangene Jahre erwerben. Innerhalb dieses Zeitraums ist es nicht erforderlich, eine bestimmte Deckungsperiode zu erwerben.

 

Premier Support ist keine Grundvoraussetzung, aber ein zusätzlicher Supportvertrag wird empfohlen, wenn technischer Support erforderlich ist.

 

Weitere Informationen dazu, wie Sie erweiterte Sicherheitsupdates erwerben und aktivieren (sowohl für Windows Server 2008/R2 als auch für Windows 7) finden Sie in diesem Blogbeitrag in der Tech Community.
 

Ja, Kunden müssen über aktive Software Assurance (oder vergleichbare Abonnementlizenzen) für CALs und External Connector Lizenzen verfügen, um eine Zugriffsberechtigung auf Server mit aktiven, erweiterten Sicherheitsupdates zu erhalten. Erweiterte Sicherheitsupdates für CALs oder External Connector-Lizenzen sind jedoch weder erforderlich noch erhältlich.

Core-Lizenzen gibt es für jeweils zwei Kerne (Lizenzpaket für 2 Kerne) und für jeweils 16 Kerne (Lizenzpaket für 16 Kerne). Jeder Prozessor wird mit mindestens acht Kernen gewertet (vier Lizenzpakete für 2 Kerne). Jeder physische Server, einschließlich Servern mit einem Prozessor, wird mit mindestens 16 Core-Lizenzen gewertet (acht Lizenzpakete für 2 Kerne oder ein Lizenzpaket für 16 Kerne). Weitere Kerne für Server mit mehr als 8 Kernen können in Zweierschritten lizenziert werden (ein Lizenzpaket für 2 Kerne).

Kunden können nicht einfach nur auf Windows Server laufende virtuelle Maschinen lizenzieren. Sie müssen den gesamten physischen Server lizenzieren. Die Lizenzanforderungen für erweiterte Sicherheitsupdates On-Premises entsprechen den Lizenzanforderungen für die zugrundeliegende Deckung mit Software Assurance oder Abonnement. Kunden müssen nur ihre Windows Server Lizenzposition für einen bestimmten Server kennen, um zu erfahren, wie viele Lizenzen für erweiterte Sicherheitsupdates sie benötigen.

 

Kunden, die eine Deckung für alle zugrunde liegenden Kerne der physischen Server mit Windows Server Datacenter-Lizenzen besitzen, sollten unabhängig von der Anzahl der VMs, die auf dem physischen Server laufen, erweiterte Sicherheitsupdates für die Anzahl der physischen Kerne erwerben.

 

Kunden, die eine Deckung für alle zugrunde liegenden Kerne der physischen Server mit Windows Server Standard-Lizenzen besitzen, sollten erweiterte Sicherheitsupdates in der Zahl der physischen Kerne erwerben, doch ihre Lizenz erlaubt es ihnen, nur zwei virtuelle Maschinen auf dem Server zu betreiben und zu aktualisieren. Kunden, die mehr als zwei virtuelle Maschinen auf einem Server mit Lizenz für Windows Server Standard betreiben und aktualisieren möchten, müssen alle physischen Kerne auf dem Server für jedes zusätzliche Paar virtueller Maschinen sowohl mit Windows Server Standard als auch erweiterten Sicherheitsupdates lizenzieren.

Ja, Kunden müssen SQL Server oder Windows Server 2008 und 2008 R2 mit dem neuesten Service Pack ausführen, um erweiterte Sicherheitsupdates anzuwenden. Microsoft erstellt nur Updates, die auf das neueste Service Pack angewendet werden können. Hier finden Sie die Links zu den neuesten Service Packs:

 

Windows Server 2008 R2

 

Windows Server 2008

 

SQL Server 2008 R2

 

SQL Server 2008
 

Kunden benötigen Software Assurance oder eine äquivalente Abonnementlizenz, um erweiterte Sicherheitsupdates On-Premises zu erwerben.

 

Auf Azure brauchen Kunden keine Software Assurance, um kostenfreie, erweiterte Sicherheitsupdates zu erhalten. Software Assurance- oder Server-Abonnements sind allerdings erforderlich, um den Azure-Hybridvorteil zu nutzen.

Für Kunden ohne Software Assurance besteht die Alternative darin, auf Azure zu migrieren, um Zugriff auf erweiterte Sicherheitsupdates zu erhalten. Bei variablen Workloads empfehlen wir, dass Kunden über Pay-As-You-Go auf Azure migrieren. Dies ermöglicht ihnen jederzeit, in beide Richtungen zu skalieren. Bei absehbaren Workloads empfehlen wir, dass Kunden über ein Serverabonnement und reservierte Instanzen auf Azure migrieren.

 

Kunden, die On-Premises bleiben müssen, können erweiterte Sicherheitsupdates erwerben, wenn sie über ein aktives Server-Abonnement über ein EAS oder EES oder über Lizenzen über ein EA oder SCE zusätzlich zur Software Assurance über diese Programme verfügen. Alternativ dazu können Kunden Software Assurance über Open-, Select- oder MPSA-Verträge zusätzlich zu den Produktlizenzen über ein EA, EAS, SCE, EES oder Abonnement nutzen. Lizenzen und Software Assurance müssen sich nicht auf denselben Vertrag beziehen.

Es gibt keinen Termin für die Migration der Workloads von Windows Server oder SQL Server 2008 auf Azure. Wir empfehlen Kunden allerdings, die Migration vor dem Supportende (9. Juli 2019 bei SQL Server und 14. Januar 2020 bei Windows Server) abzuschließen, damit sie keine erweiterten Sicherheitsupdates verpassen. Wenn Kunden ein Jahr der Deckung für erweiterte Sicherheitsupdates verpassen, können sie die Deckung für frühere Jahre zusammen mit der Deckung für den aktuellen Zeitraum erwerben.

Nein. Bei diesen älteren Versionen empfehlen wir, ein Update auf die aktuellen Versionen durchzuführen. Kunden könnten allerdings ein Upgrade auf 2008- oder 2008 R2-Versionen durchführen, um dieses Angebot zu nutzen.

Ja, Kunden können eine neue 2008- oder 2008 R2-Instanz auf Azure starten und haben Zugriff auf erweiterte Sicherheitsupdates.

Kunden, die erweiterte Sicherheitsupdates für Produktionsserver erwerben, können diese Sicherheitsupdates ohne zusätzliche Kosten auch auf Server anwenden, die unter Visual Studio (MSDN)-Abonnements lizenziert sind. Die Anzahl an MSDN-Servern, die ein Kunde abdecken kann, ist unbegrenzt. Wenn er erweiterte Sicherheitsupdates für einen Produktionsserver erwirbt, können diese Updates auf eine beliebige Anzahl an MSDN-Servern angewendet werden.

Ja. Premium Assurance ist nicht länger verfügbar, doch bei Kunden, die Premium Assurance bereits erworben haben, gelten die Bedingungen weiter.

Weitere Informationen zu diesen Produkten finden Sie in den FAQ zum Ende des Supports für Windows 7 und Office 2010.

 

FAQ zum Ende des Supports für Windows 7 and Office 2010

Software Assurance ist eine erforderliche Voraussetzung für erweiterte Sicherheitsupdates. Sofern Sie über Software Assurance oder ein gleichwertiges Abonnement verfügen (auch wenn es sich um eine andere Registrierung/einen anderen Programmtyp handelt), können Sie erweiterte Sicherheitsupdates für Ihre durch Software Assurance abgedeckten Server auf Ihrem Microsoft Enterprise Agreement (EA), Enterprise Agreement-Abonnement (EAS) oder Server and Cloud Enrollment (SCE) erwerben.

Die Abdeckung durch erweiterte Sicherheitsupdates muss nicht mit der Abdeckung durch Software Assurance übereinstimmen. Kunden müssen zum Zeitpunkt des Erwerbs von erweiterten Sicherheitsupdates in einem bestimmten Jahr jedoch noch über eine qualifizierte Abdeckung mit Software Assurance von mindestens einem Monat verfügen.

Erweiterte Sicherheitsupdates können von Kunden mit aktiver Software Assurance im Rahmen folgender Programme erworben werden: Enterprise Agreement (EA), Enterprise Subscription Agreement (EAS), Server & Cloud Enrollment (SCE), Enrollment for Education Solutions (EES) oder Abonnement.

 

Es wird empfohlen, Anwendungen, die auf vorinstallierten Windows Servern ausgeführt werden, auf unterstützte Betriebssystemversionen oder Windows Server 2008 und 2008 R2 auf Azure zu migrieren.


Fragen zum Support für erweiterte Sicherheitsupdates

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Nein, aber Kunden können einen aktiven Supportvertrag wie Software Assurance oder Premier/Unified Support für die relevanten On-Premises-Produkte verwenden, um technischen Support zu erhalten, wenn sie On-Premises bleiben möchten. Alternativ können Kunden, die auf Azure hosten, einen Azure-Supportvertrag verwenden, um technischen Support zu erhalten.

Nein. Wenn ein Kunde SQL Server oder Windows Server 2008 oder 2008 R2 besitzt und beschließt, während einer Migration ohne erweiterte Sicherheitsupdates On-Premises zu bleiben, kann er selbst dann kein Supportticket einreichen, wenn er einen Supportvertrag hat. Kunden, die auf Azure migrieren, können jedoch über ihren Azure-Supportvertrag Support erhalten.

Wenn Kunden erweiterte Sicherheitsupdates erworben haben und über einen gültigen Supportvertrag verfügen:

 

Szenario: Kunde kann ein Supportticket öffnen
Antwort: Ja

 

Szenario: Supportteam arbeitet an der Behebung des Kundenproblems
Antwort: Ja

 

Szenario: Supportteam führt eine Ursachenanalyse durch
Antwort: Nein

 

Szenario: Supportteam meldet einen Fehler oder eine Anfrage zu Designänderungen (DCR)
Antwort: Nein*

 

* Wenn das Problem mit einem Sicherheitsupdate zusammenhängt, meldet das Supportteam im Namen des Kunden einen Fehler, um das Problem zu lösen.

 

Dieses Programm deckt nur das genannte Produkt und die darin enthaltenen Komponenten ab. Sofern nicht ausdrücklich erwähnt, ist der Umfang dieses Programms nicht auf andere Produkte oder Tools erweiterbar, die der Kunde auf oder mit abgedeckten Produkten nutzt.

Microsoft unterstützt Kunden beim Upgrade oder der Migration in die Cloud und bietet bestmöglichen Support bei der Behebung eines Problems im Zusammenhang mit SQL Server sowie Windows Server 2008 und 2008 R2, das unter erweiterte Sicherheitsupdates fällt, nach dem Ende des Supports für diese Produkte.

Nein, Kunden müssen erweiterte Sicherheitsupdates separat erwerben. Die Kosten für erweiterte Sicherheitsupdates sind in der Preiskalkulation des Unified Support-Vertrags nicht enthalten. Dennoch können Kunden, die den Unified Support und erweiterte Sicherheitsupdates nutzen, den technischen Support für die 2008 oder 2008 R2-Server erhalten, die von erweiterten Sicherheitsupdates abgedeckt werden. Vor-Ort- oder proaktiver Support steht einem Kunden nur dann zur Verfügung, wenn er Teil seines Unified Support-Vertrags ist.

Ja, Organisationen, die erweiterte Sicherheitsupdates erworben haben, können jedes Microsoft Supportprogramm nutzen, inklusive Unified- und Premier-Support, um Supportereignisse zu senden. Microsoft Partner können ebenfalls Supporttickets im Namen ihrer Kunden übermitteln, solange der Kunde über erweiterte Sicherheitsupdates verfügt. Dennoch benötigen Partner dafür einen gültigen Supportvertrag.

Alle Kunden müssen sich an den Microsoft-Support wenden, um eine Anfrage bezüglich eines Falls für den technischen Support zu stellen. Im Servicehub wird die Version SQL Server 2008 nicht mehr im Dropdown-Menü angezeigt.

Während wir weiterhin an einer vollständigen Automatisierung der Validierung arbeiten, prüfen die Tech Router, ob ein Kunde erweiterte Sicherheitsupdates erworben hat. Nach Prüfung des Kunden wird ein Fall angelegt und an die entsprechende Warteschlange für den technischen Support weitergeleitet. Kunden sollten ihre Enterprise Agreement-Nummer oder ihren vollständigen Namen für die Prüfung angeben.

Wenn anhand einer Untersuchung festgestellt wird, dass die Lösung eine Produktverbesserung erfordert, die in einer aktuellen Version verfügbar ist, wird der Kunde gebeten, ein Upgrade auf eine aktuelle Version vorzunehmen, in der die Funktion bereits verfügbar ist. Es werden keine neuen Produktverbesserungen für SQL Server- oder Windows Server 2008- oder 2008 R2-Versionen vorgenommen.

Nein. Das erweiterte Sicherheitsupdate (ESU) für Windows 7 und Windows Server 2008 erfordert eine Onlinewartung (gebootet in das Image, das die Updates aufnimmt). Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Onlinewartung).


ESU-Updates werden im Offlinewartungsmodus nicht unterstützt. Die Anwendung von ESU im Offlinewartungsmodus erzeugt einen Fehler und Updates schlagen fehl.

Erweiterte Sicherheitsupdates werden weiterhin über alle normalen Kanäle verfügbar sein: Windows Update , Windows Server Update Service und den Katalog. Die Datei Wsusscn2.cab wird auch erweiterte Sicherheitsupdates enthalten. Sie ist über den Zeitraum des erweiterten Sicherheitsupdates verfügbar. Die neueste Wsusscn2.cab-Datei steht an folgendem Ort zum Download zur Verfügung: Wsusscn2.cab herunterladen.


Erweiterte Sicherheitsupdates auf Azure und Cloud-/Hostingumgebungen

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Erweiterte Sicherheitsupdates für Windows Server und SQL Server 2008 und 2008 R2 werden auf Azure Virtual Machines angeboten, ohne dass Kosten zu den Preisen der virtuellen Maschine hinzukommen. Kunden, die Workloads auf Azure Virtual Machines migrieren, bieten wir Sicherheitsupdates und „Leitfaden zu Sicherheitsupdates“ an, die mit „Kritisch“ und „Wichtig“ für Windows Server 2008 und 2008 R2 und mit „Kritisch“ für SQL Server 2008 und 2008 R2 bewertet wurden.

Ja, Kunden benötigen Software Assurance, um die Vorteile des BYOL-Programms für SQL Server auf virtuellen Azure-Maschinen als Teil des Lizenzmobilitäts-Programms nutzen zu können. Kunden ohne Software Assurance wird empfohlen, ihre 2008-Umgebungen zu Azure SQL Database Managed Instance zu migrieren. Kunden können auch auf nutzungsbasiert abgerechnete virtuelle Azure-Maschinen migrieren. Kunden mit Software Assurance, die SQL nach Kernen lizenzieren, haben auch die Möglichkeit, den Azure-Hybridvorteil zu nutzen, um auf Azure zu migrieren.

 

Die verwaltete Azure SQL-Datenbank-Instanz ist ein Dienst in Azure, der eine nahezu vollständige Kompatibilität mit SQL Server On-Premises bietet. Die verwaltete Instanz bietet integrierte Funktionen für hohe Verfügbarkeit/Notfallwiederherstellung sowie intelligente Leistungsfunktionen und die Fähigkeit zur Skalierung im laufenden Betrieb. Die verwaltete Instanz bietet auch eine versionsunabhängige Oberfläche, sodass keine manuellen Sicherheitspatches und Upgrades durchgeführt werden müssen. Auf der Seite mit Azure-Preisempfehlungen finden Sie weitere Informationen zum BYOL-Programm.

Kunden können ältere SQL Server-Umgebungen zur verwalteten Azure SQL-Datenbank-Instanz migrieren. Dabei handelt es sich um einen vollständig verwalteten Datenplattform-Service (PaaS), der eine „versionsunabhängige“ Option bietet, um Bedenken bezüglich des Supportendes auszuräumen oder Azure Virtual Machines Zugriff auf Sicherheitsupdates einzuräumen. Für SQL Server 2008 und 2008 R2 auf Azure Virtual Machines sind erweiterte Sicherheitsupdates nach dem Supportende zum 9. Juli 2019 für die nächsten drei Jahre verfügbar. Für Kunden, die ein Upgrade von SQL Server 2008 und 2008R2 durchführen möchten, werden alle nachfolgenden Versionen von SQL Server unterstützt. Für SQL Server 2012 bis 2016 müssen Kunden das neueste unterstützte Service Pack verwenden. Ab SQL Server 2017 wird den Kunden empfohlen, sich über das neueste kumulative Update zu informieren. Beachten Sie, dass ab SQL Server 2017 keine Service Packs mehr verfügbar sind, nur noch kumulative Updates und GDRs (General Distribution Releases).

 

Die verwaltete Azure SQL-Datenbank-Instanz ist eine instanzenbezogene Bereitstellungsoption in SQL Database, welche die umfassendste Kompatibilität für SQL Server-Engines sowie native VNET-Unterstützung (Virtual Network) bietet. So können Sie SQL Server-Datenbanken zur verwalteten Instanz migrieren, ohne Änderungen an Anwendungen vornehmen zu müssen. Sie vereint die umfassende SQL Server-Infrastruktur mit den betrieblichen und finanziellen Vorteilen eines intelligenten, vollständig verwalteten Dienstes. Verwenden Sie den neuen Azure Database Migration Service, um SQL Server 2008 und 2008 R2 zu einer verwalteten Azure SQL-Datenbank-Instanz zu migrieren, wobei nur wenige oder keine Änderungen des Anwendungscodes erforderlich sind.

Ja, Kunden mit aktiver Software Assurance oder äquivalenten Server-Abonnements können den Azure-Hybridvorteil nutzen:

 

SQL Server: Kunden können vorhandene On-Premises-Lizenzinvestitionen nutzen, um Preisrabatte auf SQL Server zu erhalten, wenn SQL Server auf der Azure SQL-Datenbank und Azure Virtual Machines ausgeführt wird.

 

Windows Server: Kunden können vorhandene On-Premises-Lizenzinvestitionen nutzen, um bei Azure Virtual Machines zu sparen.

 

Kunden, die sich für die Migration auf Azure IaaS entscheiden, können Einsparungen durch den Azure-Hybridvorteil für SQL Server und Windows Server kombinieren, um mehr Kosten einzusparen.
 

Ja, für Azure Virtual Machines in Azure Government-Regionen wird es erweiterte Sicherheitsupdates geben.

Ja, Kunden können SQL Server und Windows Server 2008 und 2008 R2 auf Azure Stack migrieren und erhalten nach Supportende ohne Zusatzkosten erweiterte Sicherheitsupdates.

SQL Server 2008 SP3 und 2008 R2 SP2 sowie Windows Server 2008 SP2 und 2008 R2 SP1 werden auf Azure Stack unterstützt.

Cluster mit freigegebenem Speicher werden derzeit von Azure nicht unterstützt. Hinweise zur Konfiguration einer hochgradig verfügbaren SQL Server-Instanz auf Azure finden Sie in diesem Leitfaden zur Hochverfügbarkeit bei SQL Server.

Windows Server: Kunden, die Windows Server über einen autorisierten SPLA-Hoster lizenzieren, müssen erweiterte Sicherheitsupdates eventuell separat unter Enterprise oder Server and Cloud Enrollment direkt von Microsoft oder von ihrem Microsoft-Händler erwerben. Die Preise beruhen auf den Preisen pro Kern, basierend auf der Anzahl virtueller Kerne in der gehosteten, virtuellen Maschine, bei mindestens 16 Lizenzen pro Instanz für Windows Server und vier Lizenzen pro Instanz für SQL Server. Software Assurance ist nicht erforderlich.

 

SQL Server: Kunden können mit Lizenzmobilität durch Software Assurance auch erweiterte Sicherheitsupdates von Microsoft erwerben, um sie auf virtuellen Maschinen zu verwenden, die für die Ausführung in einem Rechenzentrum eines autorisierten Lizenzmobilitätspartners ordnungsgemäß lizenziert sind. Informationen zur Verfügbarkeit und den Nutzungsrechten für Angebote zum Supportende finden Sie auf der Microsoft-Website zur Lizenzierung. Bitte beachten Sie, dass Kunden für SQL Server nur erweiterte Sicherheitsupdates auf Datenbanken verwenden können, für die sie erweiterte Sicherheitsupdates lizenziert haben. Kunden können sie nicht auf Datenbanken ohne Deckung anwenden oder mit Hostern teilen.

 

Nachfolgend werden die Preise für erweiterte Sicherheitsupdates in verschiedenen gehosteten Szenarien beschrieben.

 

On-Premises
Preise:
75 % der jährlichen Gesamtlizenzkosten, keine Mindestzahl an Kernen erforderlich
SA oder Abonnement erforderlich?: Für abgedeckte Lizenzen erforderlich

 

Azure
Preise:
Kosten im VM-Standardtarif enthalten
SA oder Abonnement erforderlich?: Nicht erforderlich, obwohl SA Azure-Hybridvorteil anbietet

 

Gehostete Umgebung – Windows Server
Preise:
75 % der jährlichen Gesamtlizenzkosten, bei mindestens 16 Kernen pro Instanz
SA oder Abonnement erforderlich?: 75 % der jährlichen Gesamtlizenzkosten, bei mindestens 16 Kernen pro Instanz

 

Gehostete Umgebung – SQL
Preise:
75 % der jährlichen Gesamtlizenzkosten, Erwerb von mindestens 4 Kernen erforderlich
SA oder Abonnement erforderlich?: Nicht erforderlich, wenn Lizenzen von einem Hoster erworben werden, erforderlich für Lizenzmobilität

Das Angebot zu erweiterten Sicherheitsupdates enthält keinen technischen Support. Kunden können bei Fragen vorhandene Supportverträge verwenden. Kunden, die Windows Server 2008/R2 oder SQL Server 2008/R2 über SPLA erworben haben, sollten sich an den jeweiligen SPLA-Anbieter wenden. Dieser Anbieter kann einen Partner-Supportvertrag verwenden. Kunden können sich nicht direkt an Microsoft wenden, wenn sie ihr Produkt über SPLA erworben haben.

Kunden können erweiterte Sicherheitsupdates nicht nutzen, wenn sie ihre SQL Server 2008-Umgebung auf eine PaaS-Implementierung eines anderen Cloudanbieters umstellen.

 

Wenn Kunden auf virtuelle Maschinen (IaaS) umstellen möchten, können sie für die Umstellung Lizenzmobilität für SQL Server über Software Assurance verwenden und erweiterte Sicherheitsupdates von Microsoft erwerben, um Patches manuell auf die SQL Server 2008-Instanzen anzuwenden, die in einer VM (IaaS) auf einem autorisierten SPLA-Server-Host ausgeführt werden. Allerdings sind kostenfreie Updates auf Azure das attraktivere Angebot.

Ja, Kunden können kostenfreie erweiterte Sicherheitsupdates auf Azure Dedicated Host für SQL Server sowie Windows Server 2008 und 2008 R2 erhalten.


Fragen zu Produkt und Implementierung

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On-Premises-Instanzen von Windows Server 2008/R2: Die Bereitstellung erweiterter Sicherheitsupdates (ESU) für Windows Server unterscheidet sich nicht von dem Verfahren, das Kunden seit einem Jahrzehnt für Sicherheitspatches ausführen. Es handelt sich lediglich um Sicherheitsupdates.  Kunden können ESU mit mithilfe derselben Tools und Prozesse installieren, die sie heute bereits verwenden. Der einzige Unterschied besteht darin, dass das System für die Installation der Updates freigeschaltet werden muss.

 

On-Premises-Kunden, die erweiterte Sicherheitsupdates erwerben, erhalten über das Volumenlizenzportal (VLSC) einen Add-On-Schlüssel für die Aktivierung von erweiterten Sicherheitsupdates. Oder sie besuchen das Azure-Portal zum Herunterladen von Schlüsseln (Link zum Service). Wenn Kunden erweiterte Sicherheitsupdates erworben und die ESU-Schlüssel heruntergeladen haben, müssen sie zunächst die in unserem IT Pro Blog beschriebenen erforderlichen Pakete (oder spätere SSUs/Rollups) installieren, bevor sie die Schlüssel auf ihren Computern bereitstellen und aktivieren. Spezifische KB-Informationen finden Sie in diesem Blogbeitrag.

 

Kunden können anschließend sowohl den neuen ESU-Schlüssel als auch alle erforderlichen Wartungsstapelupdates für die jeweiligen Computer bereitstellen. Anschließend können sie mit ihrer aktuellen Update-/Wartungsstrategie fortfahren, um erweiterte Sicherheitsupdates über Windows Update, Windows Server Update Services (WSUS) oder eine beliebige andere, von ihnen bevorzugte Patchvewaltungslösung bereitzustellen. Diesen Prozess müssen Kunden auch für Azure Stack ausführen.

 

ESU-Schlüssel können jetzt aktiviert werden. Sie ermöglichen den Erhalt von Extended Security Updates. Sie ersetzen weder den aktuellen Produktaktivierungsschlüssel (z. B. OEM, KMS) noch wird das System erneut aktiviert. Kunden müssen für jedes Jahr, in dem sie erweiterte Sicherheitsupdates bereitstellen, einen neuen ESU-Schlüssel installieren.

 

Weitere Informationen dazu, wie Sie erweiterte Sicherheitsupdates erwerben und aktivieren (sowohl für Windows Server 2008/R2 als auch für Windows 7) finden Sie in diesem Blogbeitrag in der Tech Community.

 

Auf virtuellen Azure-Maschinen ausgeführte Instanzen von Windows Server 2008 und 2008 R2: Azure erkennt automatisch die 2008/R2-VM, die auf Azure ausgeführt wird, und ermöglicht das Herunterladen und Installieren erweiterter Sicherheitsupdates über Windows Update oder eine andere Patchverwaltungslösung. Vorab gepatchte Windows Server 2008 R2-Images werden im Azure-Katalog ebenfalls verfügbar sein.

 

SQL Server 2008 und 2008 R2 auf Windows Server 2008 sowie 2008 R2 auf virtuellen Azure-Maschinen: Kunden erhalten Updates automatisch über vorhandene Updatekanäle für SQL Server, wenn Schwachstellen gefunden werden, die von MSRC als „kritisch“ eingestuft werden. Wenn eine virtuelle Azure-Maschine nicht für den Empfang automatischer Updates konfiguriert ist, muss die Option für On-Premises-Downloads verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Github-Seite zu den erweiterten Sicherheitsupdates (ESU) für SQL Server 2008. Weitere Informationen zu automatischen Updates finden Sie unter Verwalten von Windows-Updates mithilfe von Azure Automation.

 

a) SQL Server 2008 und 2008 R2 auf Windows Server 2008 und 2008 R2 bei On-Premises-Ausführung: Kunden, die erweiterte Sicherheitsupdates kaufen, können die berechtigten Instanzen registrieren und Updates vom Azure Portal herunterladen, um sie in ihrer On-Premises-Umgebung bereitzustellen, wenn Schwachstellen gefunden werden, die von MSRC als „kritisch“ bewertet werden. Diesen Prozess müssen Kunden auch für Azure Stack ausführen. Weitere Informationen finden Sie auf der Github-Seite zu den erweiterten Sicherheitsupdates (ESU) für SQL Server 2008.

Microsoft empfiehlt Kunden, erweiterte Sicherheitsupdates anzuwenden, sobald sie verfügbar sind, damit ihre Umgebung kontinuierlich geschützt wird. Bei spezifischen Fragen zu Updatekanälen und zum Prozess zum Registrieren und Herunterladen von Instanzen nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem Microsoft Technical Account Manager oder Ihrem Ansprechpartner im Support auf.

Um erweiterte Sicherheitsupdates für geschachtelte VMs zu erhalten, müssen Sie den ESU-Schlüssel, auch wenn Sie die VMs auf Azure ausführen, auf der obersten Gäste-VM (d. h. geschachtelten VM) installieren und aktivieren. Weitere Informationen dazu, wie Sie erweiterte Sicherheitsupdates erwerben und aktivieren (sowohl für Windows Server 2008/R2 als auch für Windows 7) finden Sie in diesem Blogbeitrag in der Tech Community.

Windows 7/Server 2008R2: Wenn die erforderlichen ESU-Updates installiert sind (siehe ), kann die Telefonaktivierung anhand der folgenden Schritte durchgeführt werden.
Server 2008 SP2: Der Support erfolgt in einer kommenden Version, es finden aber dieselben Schritte Anwendung.

 

a) Slmgr.vbs /ipk <ESU-MAK-Schlüssel> zum Installieren des Product Key

 

b) Sie erhalten die Installations-ID für den ESU-Schlüssel mit der entsprechenden ESU-Aktivierungs-ID. (Weitere Informationen finden Sie im Blog über die ESU-Aktivierungs-IDs für jedes Programm.) Beispiel:
C:\Windows\system32>slmgr /dti 77db037b-95c3-48d7-a3ab-a9c6d41093e0
Microsoft (R) Windows Script Host Version 5.8
Copyright (c) Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Installations-ID: 003842447833058154105433619200708862559816407110910340

 

c) Rufen Sie nach Erhalt der Installations-ID das Microsoft Licensing Activation Center für Ihre Region an. Hier erhalten Sie Unterstützung bei der Durchführung der Schritte zum Abrufen der Bestätigungs-ID. Notieren Sie sich diese.

 

d) Verwenden Sie Slmgr /atp <Bestätigungs-ID> <ESU-Aktivierungs-ID> zum Aktivieren der ESU-SKU mithilfe der im obigen Schritt erhaltenen Bestätigungs-ID.
C:\Windows\system32>slmgr /atp
77db037b-95c3-48d7-a3ab-a9c6d41093e0
Microsoft (R) Windows Script Host Version 5.8
Copyright (c) Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Bestätigungs-ID für Produkt 77db037b-95c3-48d7-a3ab-a9c6d41093e0 erfolgreich hinterlegt.
Mit diesem Schritt wird die ESU-Lizenz erfolgreich aktiviert (slmgr /dlv <ESU-Aktivierungs-ID> zeigt „Lizenziert“ an).

Kunden können ihre bevorzugten Tools für den Software- und Hardwarebestand verwenden. Links zu Bestandstools von Microsoft und unseren Partnern finden Sie auf der Website zur Azure-Migrationsbewertung.

Kunden können Workloads mithilfe von Azure Site Recovery von einer VMware-basierten, virtuellen On-Premises-Maschine auf Azure Virtual Machines migrieren oder zahlreiche Partnertools nutzen. Eine weitere Option für eine dedizierte Hosting-Erfahrung stellt die neue VMware auf Azure-Lösung dar.

Anwendungen, die mit bzw. auf SQL Server und Windows Server 2008 oder 2008 R2 ausgeführt werden, können normalerweise auf Azure migriert werden, ohne den Anwendungscode zu ändern. Kunden, die in Azure oder On-Premises für ein Upgrade bereit sind, können den Azure Marketplace Katalog prüfen und gemeinsam mit ihrem Softwareanbieter die passende Matrix für die unterstützen Apps auf allen Windows Server- und SQL Server-Versionen ermitteln.

 

Hinweis: Normale und klassische VMs mit Windows Server werden beide unterstützt.

 

Kunden sollten ihre Anwendungsinfrastruktur vor der Migration von Serveranwendungen bewerten. Sie können mehr über den empfohlenen Prozess im Azure Migration Center erfahren. Nutzen Sie Dienste wie Azure Migrate, um eine Bereitschaftsbewertung einschließlich Kostenschätzung für den Betrieb der Anwendungsinfrastruktur auf Azure durchzuführen. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen an Ihren Microsoft-Partner, Microsoft Services oder Ihr Account Team, um die Anwendungsbereitschaft zu bewerten.

Links zu Upgrade-Informationen finden Kunden in unserem Ressourcencenter für das Supportende oder in unserer Dokumentation zum Windows Server-Upgrade.

Links zu Upgrade-Informationen finden Kunden in unserem Ressourcencenter für das Supportende und im Leitfaden zur Datenbankmigration.

SQL Server 2016 und SQL Server 2017 werden auf Windows Server 2019 unterstützt, frühere Versionen (SQL Server 2012 und SQL Server 2014) nicht. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Kompatibilitätsdokumente für Windows Server 2019-Anwendungen.

Azure Site Recovery kann diese VMs auf Azure migrieren, konvertiert sie aber in eine virtuelle Azure IaaS Gen-1-Maschine. Gen-2 wird derzeit nicht unterstützt.

Hinweise zum Optimieren der SQL Server-Leistung in Azure Virtual Machines finden Sie in diesem Leitfaden zur Leistung von SQL Server.

Für Windows Server 2008 und 2008 R2 werden folgende System Center-Versionen unterstützt:

 

Produkt: SCOM-Server (System Center Operations Manager)
System Center 2012 und 2012 R2: Ja*
System Center 2016: Nein
System Center 2019: Nein

 

Produkt: SCOM (System Center Operations Manager) (nur Agent Monitoring)
System Center 2012 und 2012 R2: Ja
System Center 2016: Ja
System Center 2019: Nein

 

Produkt: VMM-Server (Virtual Machine Manager)
System Center 2012 und 2012 R2: Nein
System Center 2016: Nein
System Center 2019: Nein

 

Product: VMM-Agent (Virtual Machine Manager)
System Center 2012 und 2012 R2: Ja*
System Center 2016: Nein
System Center 2019: Nein

 

Produkt: Orchestrator
System Center 2012 und 2012 R2: Ja
System Center 2016: Nein
System Center 2019: Nein

 

Produkt: Service Manager
System Center 2012 und 2012 R2: Ja
System Center 2016: Nein
System Center 2019: Nein

 

Produkt: DPM-Server (Data Protection Manager)
System Center 2012 und 2012 R2: Ja
System Center 2016: Nein
System Center 2019: Nein

 

Produkt: DPM-Agent (Data Protection Manager)
System Center 2012 und 2012 R2: Ja
System Center 2016: Ja
System Center 2019: Nein

 

Produkt: ConfigMgr (System Center Configuration Manager)
System Center 2012 und 2012 R2: Nein
System Center 2016/2019 LTSB: Nein
System Center Current Branch: Ja**

 

* Nur Windows Server 2008 R2

 

** Für Clients mit erweiterten Sicherheitsupdates kann die zuletzt veröffentlichte Version von ConfigMgr (Current Branch) alle veröffentlichten Sicherheitsupdates bereitstellen und installieren. Clientverwaltungsfunktionen, die sich nicht auf die Patchverwaltung oder die Betriebssystembereitstellung beziehen, werden nicht mehr für die Betriebssysteme getestet, die von den erweiterten Sicherheitsupdates abgedeckt sind. Sie funktionieren wahrscheinlich noch für einen gewissen Zeitraum, dafür gibt es jedoch keine Garantien. Microsoft empfiehlt ein Upgrade oder die Migration zu aktuellen Betriebssystemen, damit Sie Clientverwaltungssupport erhalten.

 

Das SQL Management Pack für SCOM (System Center Operations Manager) kann verwendet werden, um Instanzen von SQL Server 2008 und 2008 R2 zu überwachen. Kunden können mithilfe des DPM Instanzen von SQL Server 2008 und 2008 R2 sichern. Die folgenden System Center-Versionen werden dabei unterstützt:

 

Komponente: SCOM (System Center Operations Manager)
System Center 2012 und 2012 R2: Ja
System Center 2016: Ja
System Center 2019: Nein

 

Komponente: DPM (Data Protection Manager)
System Center 2012 und 2012 R2: Ja
System Center 2016: Ja
System Center 2019: Nein


Erweiterte Sicherheitsupdates werden weiterhin über alle normalen Kanäle verfügbar sein: Windows Update, Windows Server Update Service und den Katalog. Ein Import aus dem Online-Katalog in Windows Server Update Services (WSUS) ist nicht erforderlich.

Die Updates werden in Windows Server Update Services (WSUS) als nicht zutreffend angezeigt. Die Installation scheitert, wenn Sie versuchen, das ESU-Update manuell aus dem Katalog zu installieren.

 

Bitte beachten Sie auch, dass ESU-aktivierte Geräte und nicht ESU-aktivierte Geräte in derselben Computergruppe für die Patchbereitstellung vorhanden sein können.

Lösungen zur Anwendungskontrolle von anderen Anbietern sind kein Ersatz für Produktsicherheits-Fixes.

Nach dem 14. Januar 2020 wird das erste ESU-Updatedatum mit dem Patchdatum am Dienstag im Februar 2020 übereinstimmen.


Azure-Hybridvorteil für SQL Server und Windows Server

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Mit dem Azure-Hybridvorteil für SQL Server können Kunden ihre bestehenden Lizenzen nutzen, um die Preise für Azure Virtual Machine zu senken. Kunden mit Software Assurance können den Azure-Hybridvorteil nutzen, um einen reduzierten Basistarif auf SQL Database vCore-basierte Optionen (d. h. Managed Instance, vCore-basierte, einzelne Datenbank, vCore-basierter Elastic Pool), SQL Server auf Azure Virtual Machines und SQL Server Integration Services (SSIS) zu zahlen. Sie können diesen Vorteil auch dann nutzen, wenn die SKU aktiv ist. Beachten Sie aber, dass der Basistarif ab dem Zeitpunkt der Auswahl im Portal angewendet wird. Es wird keine Gutschrift rückwirkend erteilt.

 

Besuchen Sie die Landingpage zum Azure-Hybridvorteil, um mehr zu erfahren. Ausführliche Informationen finden Sie in den häufig gestellten Fragen zum Azure-Hybridvorteil.

Mit dem Azure-Hybridvorteil können Kunden bestehende Windows Server-Lizenzen nutzen, um die Preise für Azure Virtual Machine zu senken. Sie können den Vorteil mit Windows Server Datacenter- und Standard-Edition-Lizenzen nutzen, die mit Software Assurance oder Windows Server-Abonnements abgedeckt sind.

 

Besuchen Sie die Landingpage zum Azure-Hybridvorteil, um mehr zu erfahren. Ausführliche Informationen finden Sie in den häufig gestellten Fragen zum Azure-Hybridvorteil.

Heute bieten wir SQL Server-Kunden mit Software Assurance Lizenzmobilitätsvorteile, die eine Wiederzuweisung ihrer Lizenzen auf Shared-Servern von Drittanbietern ermöglichen. Dieser Vorteil kann bei unverwalteten Angeboten in der Cloud (d. h. VM/gehostet) genutzt werden. Der Kunde muss seine eigenen Medien nutzen und alle Compliance-Formulare mit Cloud-Drittanbietern ausfüllen. Kunden erhalten nur einen Kern in der Cloud für jeden Kern, den sie On-Premises besitzen. Sie können nur in ihrer angegebenen Edition ausgeführt werden. Standard kann also nur in der Standard-Edition in der Cloud ausgeführt werden.

 

Azure-Hybridvorteil bietet folgende Möglichkeiten:

 

Verlagerung Ihrer Lizenzen auf ein vollständig verwaltetes PaaS-Produkt. Wir bieten die einzige Cloud mit dieser Option. Die AWS RDS-Lizenzmobilität ist nun untersagt. 180 Tage Doppelnutzungsrechte On-Premises und in der Cloud. Es müssen keine Unterlagen zur Lizenzcompliance eingereicht werden. Dafür gibt es ein Kontrollkästchen im Portal.

 

Kunden, die eine gehostete Lösung wünschen, sollten den Azure-Hybridvorteil für SQL Server und den Azure-Hybridvorteil für Windows Server kombinieren, um bestmögliche Einsparungen zu erzielen. Diese Möglichkeit haben Sie nur auf Azure.

Ja, Software Assurance ist für Lizenzmobilität erforderlich.


Weitere Ressourcen


Auf Ende des Supports vorbereiten

Wir unterstützen Sie bei der Migration zu aktuellen Versionen, um eine höhere Sicherheit und Leistung sowie Innovationen nutzen zu können.