Ohne Standards und klare Regeln kann es zu Diskriminierung, Ausgrenzung und Benachteiligung durch Künstliche Intelligenz (KI) kommen. Wir möchten als Hersteller, genauso wie als Anwender, darauf Vertrauen können, dass KI keine Entscheidungen trifft oder Maßnahmen veranlasst, die wir für unfair oder unethisch halten.
Daher ist es notwendig, Regeln und ethische Standards für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI zu erarbeiten und umzusetzen, die auch mit der rasanten Entwicklung der Technologie Schritt halten. Die Politik kann hierfür einen Rahmen vorgeben. Unternehmen und Organisationen, die KI entwickeln und einsetzen, sind jedoch gefordert, ihn auszufüllen. Microsoft hat sechs Prinzipien definiert, die für die Entwicklung und den Einsatz von verantwortungsvoller Künstlicher Intelligenz im Unternehmen maßgeblich sind. Zudem möchten wir Unternehmen dazu befähigen, passend zu ihrer Branche, Organisation sowie den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Werten einen eigenen Weg für einen sensiblen und verantwortungsvollen Umgang mit KI zu entwickeln.
Warum benötigen wir verantwortungsvolle KI?
Die Herausforderungen von Gesichtserkennung

Daten und Verantwortung
Eine intelligente Zusammenführung verfügbarer Daten durch KI-Systeme hilft dabei, neue Zusammenhänge zu erkennen oder bisher nicht möglich gewesene Vorhersagen zu treffen. Doch welche Vorhersage ist noch im Sinne des Betroffenen und entspricht ethischen und rechtlichen Anforderungen? Ob in der Medizin oder beim Einkaufserlebnis: der Datenschutz, die Sicherheit und Souveränität des Nutzers über seine Daten sollte für Hersteller und bei der Definition politische Rahmenbedingungen stets Vorrang haben.
Neue technologische Ansätze wie Differential Privacy, aber nicht zuletzt auch neue Governance-Strukturen für den Umgang mit KI, können ungewollte Datenverknüpfungen vermeiden helfen.

Fragen und Antworten
Die Konzeption und Anwendung von verantwortungsvoller Künstlicher Intelligenz in der eigenen Organisation erfordert einen Blick auf ein breites Set taktischer Entscheidungen: In welchen Bereichen möchten wir als Organisation schneller und informierter handeln? Welche Chancen und Risiken bringen die heute verfügbaren Daten aus Marketing oder dem operativen Betrieb mit sich? Wie und mit welchen konkreten Verantwortlichkeiten kann eine dedizierte KI-Governance-Struktur im Unternehmen gestaltet werden? Haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heute schon die richtigen Fertigkeiten?
Optimal ist eine Teilnahme von 4+ Personen aus der Organisation mit breitem strategischem Blick, aus beispielsweise den Bereichen Geschäftsleitung, HR, IT, Vertrieb, Produktmanagement oder Entwicklung. Sollte der Workshop für Ihre Organisation oder Abteilung exklusiv durchgeführt werden ist eine Teilnahme von ca 10 Personen möglich.
Nein. Es ist keine Vorerfahrung im Bereich Programmierung oder KI notwendig. Die Workshops beinhalten lediglich einfache technische Anwendungsbeispiele. Sie umfassen zudem keine Produkt- oder Technologieschulungen für eine technische Zielgruppe.
Wir vergeben aktuell Termine für den ersten Schulungszeitraum zwischen März und Juni. Bitte richten Sie Ihre Anfrage direkt an Ihren Microsoft Account Manager oder alternativ an msftber@microsoft.com
Die Workshops werden von Microsoft Berlin kostenfrei angeboten.
Fraunhofer begleitet die Workshops wissenschaftlich und erarbeitet im Auftrag von Microsoft branchenspezifische Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen. Alle Daten werden von Fraunhofer komplett anonymisiert erhoben und verarbeitet. Jegliche Kommunikation über die Teilnahme einer Organisation an einem Workshop erfolgt nur nach deren Freigabe.
