Eine globale Umfrage über 32 Länder zeigt, dass die Nachfrage nach Social Tools steigt

Eine weltweite Umfrage in 32 Ländern zeigt, dass das Verlangen der Mitarbeiter nach Social Tools größer wird, auch wenn es bedeutet, eigenes Kapital aufzuwenden und gegen die Unternehmensgrundsätze zu verstoßen, um die Technologie zu nutzen.
Fast die Hälfte der Mitarbeiter berichtet, dass ihnen Social Tools bei der Steigerung ihrer Leistung helfen. Mehr als 30 Prozent der Unternehmen unterschätzen jedoch den Wert dieser Tools und schränken ihren Gebrauch ein, so eine heute veröffentlichte neue Studie von Microsoft.
Die im Auftrag der Microsoft Corp. vom Forschungsinstitut unter 9.908 IT-Mitarbeitern in 32 Ländern durchgeführte Befragung hat auch ergeben, dass 39 Prozent der Mitarbeiter glauben, dass es an ihren Arbeitsplätzen nicht genügend Zusammenarbeit gibt. 40 Prozent glauben, dass Social Tools die Teamarbeit fördern. Noch überraschender: 31 Prozent haben gesagt, dass sie bereit sind, ihr eigenes Geld zu investieren, um Social Tools zu kaufen.
"Die Mitarbeiter bringen bereits ihre eigenen Geräte an ihren Arbeitsplatz mit. Aber jetzt bringen sie in zunehmendem Masse auch ihre Dienste ein", so Charlene Li, Gründerin und Analytikerin bei der Altimeter Group, einem Unternehmen, das sich mit den sozialen Medien und anderen Technologietrends beschäftigt. "Die Mitarbeiter erwarten, anders zu arbeiten, mit moderneren Tools, mit denen sie mit anderen in Kontakt stehen. Gleichzeitig denken sie aber auch darüber nach, wie sie ihr persönliches Leben beeinflussen. Enterprise Social ist eine neue Art zu arbeiten, und Unternehmen, die diese Tools einführen, verbessern die Zusammenarbeit, indem sie die Reaktionszeit der Mitarbeiter auf Kundenanfragen beschleunigen und Wettbewerbsvorteile schaffen."
Bei der Befragung wurden auch deutliche Unterschiede zwischen Ländern, Sektoren und Geschlechtern festgestellt, und zwar im Zusammenhang mit den verschiedenen Stufen der Leistungsfähigkeit, Zusammenarbeit und Kommunikationstools, die heute am Arbeitsplatz genutzt werden.
Regionen
  • Bei den Mitarbeitern im asiatisch-pazifischen Raum war es am wahrscheinlichsten, dass sie ihre höhere Leistungsfähigkeit der verstärkten Nutzung von Social Tools zuschreiben, gefolgt von Lateinamerika und Europa. Bei den Mitarbeitern in Lateinamerika war es jedoch am wahrscheinlichsten, dass sie ihre höhere Leistungsfähigkeit der besseren Zusammenarbeit zuschreiben, gefolgt vom asiatisch-pazifischen Raum und Europa.
  • Grössere Teile der Mitarbeiter in Lateinamerika und im asiatisch-pazifischen Raum nutzen Social Tools – und das immer häufiger. Im Gegensatz dazu haben die Mitarbeiter in Nordamerika und Europa viele Social Tools langsamer angenommen.
Sektoren
  • In der Finanzdienstleistungsbranche und bei Behördenmitarbeitern ist es am wahrscheinlichsten, dass sie sagen, dass ihr Arbeitgeber die Nutzung von Social Tools aufgrund der in diesen Branchen geltenden Bestimmungen einschränkt.
  • Darüber hinaus ist es bei den Fachleuten im Finanzdienstleistungssektor (74 Prozent) und bei den Behördenmitarbeitern (72 Prozent) wahrscheinlicher als bei denjenigen in anderen Bereichen, dass sie sagen, dass diese Einschränkungen aus Sicherheitsgründen erfolgen. Dagegen ist es bei Angestellten im Einzelhandel (59 Prozent) und im Reise-, Hotel- und Gaststättengewerbe (57 Prozent) wahrscheinlicher, dass sie den Verlust ihrer Leistungsfähigkeit beklagen.
Geschlecht
  • Bei den Männern ist es wahrscheinlicher als bei den Frauen, dass sie die höhere Leistungsfähigkeit den Social Tools im Arbeitsumfeld zuschreiben.
  • Bei den Frauen ist es wahrscheinlicher als bei den Männern, dass sie glauben, dass ihr Unternehmen die Nutzung der Social Tools einschränkt.
  • Bei den Männern ist es wahrscheinlicher als bei den Frauen, dass sie sagen, dass diese Einschränkungen aus Sicherheitsgründen erfolgen. Dagegen ist es bei den Frauen wahrscheinlicher, dass sie den Verlust ihrer Leistungsfähigkeit beklagen.
"Genau wie in den 90ern die E-Mail die Geschwindigkeit von Unternehmen beschleunigt hat, wird Enterprise Social eine höhere Flexibilität und Umwandlung des Arbeitsplatzes im 21. Jahrhundert vorantreiben," so Kurt DelBene, Präsident, Microsoft Office Division. "Da wir nach vorne schauen und beobachten, wie sich die Kommunikation weiterentwickelt, glauben wir, dass die heute verwendeten Tools – E-Mail, Instant Messaging, Voice, Videokonferenz, Social – zusammengelegt werden und nachhaltig in einer Form in Anwendungen integriert sein werden, die die Zusammenarbeit beschleunigen und die Arbeitsweise der Menschen wirklich verändern werden."
Microsoft stellt sich Enterprise Social als eine Faser vor, die alle Tools für die Zusammenarbeit im Unternehmen miteinander verbindet, und nicht als eine Webseite oder App, die den täglichen Aktivitäten der Mitarbeiter hinzugefügt werden muss. Wenn Unternehmen mit der Nutzung von Social Tools, wie Yammer, Microsoft Office 365, Microsoft Lync und Microsoft Dynamics CRM für die Zusammenarbeit, das Teilen und Kommunizieren ausserhalb und innerhalb ihrer Unternehmen beginnen, profitieren sie von der engeren Zusammenarbeit im Team, dem Engagement der Mitarbeiter, der Vernetzung des Unternehmens und der Flexibilität, die erforderlich ist, um unmittelbar auf Veränderungen und Anforderungen des Geschäfts zu reagieren. Enterprise Social kann, richtig angewendet, den Geschäftswert erheblich steigern, indem die Art und Weise, wie die Mitarbeiter miteinander in Kontakt treten, Informationen miteinander teilen und team- und standortübergreifend sowie über die Firewall hinweg mit Kunden, Anbietern und anderen wichtigen Geschäftspartnern zusammenarbeiten, verbessert wird.
"Enterprise Social Tools wie Yammer haben Red Robin dabei geholfen, einen breit angelegten Mitarbeiterpool von fast 30.000 Mitarbeitern in 44 Staaten in eine eng miteinander verbundene Belegschaft umzuwandeln, die sich völlig auf das Teammitglied und die Zufriedenheit des Gastes konzentriert," so Chris Laping, Senior Vice President Business Transformation und der Leiter der Informationsabteilung, Red Robin. "Und was noch wichtiger ist: Wir können damit sicherstellen, dass wir unsere Mitarbeiter – 87 Prozent sind Millennials – auf die richtige Art erreichen, die gerade lernen und sich engagieren und dies über Social und Handy erledigen möchten." Weitere Informationen über die Microsoft-Umfrage stehen zur Verfügung unter http://www.microsoft.com/en-us/news/presskits/enterprisesocial. Microsoft lädt auch zur Teilnahme an einem Gespräch über Social Enterprise auf Twitter ein. Bei "The Worldwide Water Cooler" — http://www.theworldwidewatercooler.com – Die Gesprächsteilnehmer können direkt von dieser Website aus über Twitter Fragen beantworten und Gedanken miteinander austauschen.
Über die Umfrage
Das sind einige Ergebnisse einer Ipsos-Umfrage unter IT-Mitarbeitern (definiert als erwachsene Mitarbeiter, die in einem Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern beschäftigt sind und bei mindestens 75 Prozent ihrer Arbeit einen PC, einen Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone verwenden), die vom 25. März bis zum 24. April 2013 durchgeführt wurde. Es wurden insgesamt 9.908 Interviews in 32 Ländern geführt. Alle Testbefragungen und -umfragen enthalten möglicherweise Fehlerquellen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Erfassungs- und Bewertungsfehler.